Rückenschmerzen unterer Rücken


Rückenschmerzen unterer Rücken

Rückenschmerzen sind inzwischen ein Volksleiden, weswegen man Rückenschmerzen aber auf keinen Fall verharmlosen sollte. Sie können fast in jedem Alter auftreten, auch junge Menschen leiden immer mehr daran.

Haben auch sie des öfteren Schmerzen im unteren Rückenbereich? Überlegen sie ständig, was sie dagegen tun können, dass die Rückenschmerzen nie wieder, oder zumindest seltener auftreten, ohne direkt eine Operation über sich ergehen zu lassen, die es danach nur noch schlimmer macht? Um eine grobe Diagnose machen zu können, ist es wichtig zu wissen um was für Rückenschmerzen es sich handelt. Man unterscheidet zwischen folgenden Arten: akuten, subakuten und chronischen Schmerzen.

Was sind akute Rückenschmerzen? Akute Rückenschmerzen treten nach einer Zeit von mindestens 6 Monaten ohne Beschwerden auf. Dann halten sie bis zu 6 Wochen an.

Was sind subakute Rückenschmerzen? Subakute Rückenschmerzen treten ebenfalls nach einer Zeit von mindestens 6 Monaten ohne Schmerzen auf, halten dann jedoch länger als 6 Wochen an.

Was sin chronische Rückenschmerzen?  Chronische Rückenschmerzen erkennt man daran, dass sie länger als 12 Wochen brauchen, um wieder zu verschwinden.

Die Arten unterscheiden sich also lediglich in der Zeitspanne voneinander.

Akut auftretende Rückenschmerzen sind oft auch ohne spezielle Behandlung zu lindern. Bei ausreichender Bewegung klingen sie wie gesagt schnell wieder ab. Doch auch hier ist Vorsicht geboten! Die Schmerzen können auch leicht zu einer Chronischen Erkrankung führen, was dank der gebotenen Möglichkeiten jedoch immer seltener passiert. Sollten Sie noch wenig Ideen haben, wie sie mehr Bewegung und Sport in ihren Alltag miteinbeziehen, stöbern sie ein bisschen herum und schauen sie sich im Internet nach Büchern usw. danach um:
Rückenschmerzen unterer RückenRückenschmerzen unterer Rücken

 

Rückenschmerzen unterer Rücken:

 Warum hilft Bewegung gegen Rückenschmerzen?

Ganz einfach weil Rückenschmerzen oft durch strapazierte Bänder und Muskeln aber auch Verschleiß der Wirbelsäule und Bandscheiben entstehen. Mit ausreichender Bewegung und Sport kann man die Muskeln und Bänder lockern und der Wirbelsäule sowie den Bandscheiben eine natürlichere Haltung schenken.

Rückenschmerzen unterer Rücken:

Im unteren Rückenbereich treten die Schmerzen am meisten auf, weil diese Partie die am meisten belastete am Rücken ist. Muskelverspannungen und Bandscheibenvorfälle sind eine häufige Ursache in diesem Bereich. Die Schmerzen können aber auch am gesamten Rücken auftreten. Es ist außerdem möglich, dass die Schmerzen „wandern“.

Rückenschmerzen unterer Rücken:

 Weitere Ursachen von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen können auch als Begleiterscheinungen zu anderen Krankheiten auftreten und werden oftmals durch eine Kettenreaktion ausgelöst. Die Schmerzen können auch über einen Nerv ins Bein ausstrahlen, wenn der sogenannte Ischiasnerv verletzt ist. Auch die Entzündung von Organen wie der Prostata, den Eierstöcken, der Niere oder der Harnblase können durch ein Ausstrahlen des Schmerzes eine Ursache sein.

Doch leider findet man oft auch keine Ursache für Rückenschmerzen. Das liegt daran, dass die Zusammenhänge oft sehr komplex sind. Rückenschmerzen können sogar durch psychische Auslöser entstehen.  Wie ist das möglich? Psychische Auslöser können Schlaflosigkeit, Depressionen und Angststörungen sein. Durch Schlaflosigkeit können sich negative Emotionen breit machen. Diese Emotionen können zu Stress führen. Durch Stress wird die Rückenmuskulatur verspannt, was mit der Zeit schmerzhaft wird. Durch körperliche Schmerzen kann ebenfalls Stress entstehen, das bedeutet, dass die Schmerzen sich noch mehr erhöhen können, weil der Stress wächst.

Besonders während der Schwangerschaft bekommen Frauen besonders leicht Rückenschmerzen. Das liegt vor allem daran, dass durch das Kind im Bauch der Mutter die Belastung für die Wirbelsäule anwächst. Während der Monatsregel kann es außerdem auch zu starken Rückenschmerzen kommen.

Man sollte außerdem auf Abnutzungserscheinungen an den Verbindungsstellen an der Hüfte zur Wirbelsäule achten. Die Verbindungsstellen verbinden über Gelenke das Kreuzbein mit dem Darmbein der Hüftknochen. Wenn diese Stellen verletzt werden und sich abnutzen, kann es zu starken Schmerzen kommen, weil die Gelenkverbindungen nur wenig Bewegung zulassen.

Die Knochendichte spielt ebenfalls eine Rolle wenn es um den Rücken geht. Junge Erwachsene haben deutlich stabilere Knochen als ältere Menschen. Die Knochendichte nimmt also bei steigendem Alter (ab ca 20) ab. Menschen bei denen es besonders stark zu Verlust von Knochendichte kommt, haben oft eine Krankheit namens Osteoporose, welche sich auf die Wirbel auswirkt.

Wenn man sich am Rücken verletzt, kann es langfristige Folgen haben. Ich rede hier nicht von einem Sprung aus 6 Metern, bei dem man sich die Wirbelsäule bricht, sondern von kleinen Unfällen, die den Rücken verletzen und dauerhaft schädigen können.

Kurzfristige, sehr schmerzhafte Rückenschmerzen im unteren Rückenbereich können durch einen Hexenschuss ausgelöst werden, auch Muskelspasmen genannt. Hierbei verschließen sich die Muskeln wegen einer falschen Bewegung schlagartik und lösen starke Schmerzen aus. Dazu kann es schon ausreichen, sich kurz zu bücken. Meist klingt es von alleine wieder ab, durch Betäubungsmittel kann man den Schmerz lindern.

Das falsche Bett=schlechter Schlaf

Der Schlaf und das Bett spielen im Bereich Rückenschmerzen eine große Rolle. Man verbringt durchschnittlich ca. 8 Stunden pro Tag im Bett, bei 24 Stunden pro Tag ist das insgesamt ein drittel des gesamten Lebens. Wenn man Rückenschmerzen hat, wird der Schlaf jedoch schlechter, was zu Stress führt und die Schmerzen noch erhöht. Am nächsten Tag leidet man unter Müdigkeit und Erschöpfung, es ist ein Teufelskreis.

Jedoch kann auch ein falsches Bett oder die falsche Matratze an schlechtem Schlaf schuld sein. Meistens wird deswegen eine falsche Körperhaltung im Schlaf ausgeführt. Ein Bett sollte mindestens 20 cm länger als der Körper und mindestens einen Meter breit sein. Es sollte außerdem über einen flexiblen Lattenrost verfügen, der bei Bewegungen nachgeben kann. Die Matratze sollte nicht zu hart oder weich sein. Das Kopfkissen ist bei Rückenschmerzen ebenfalls zu beachten. Kopfkissen dürfen nicht zu dick sein, da der Kopf sonst überdehnt wird und es zu Verspannungen in der Nackenmuskulatur kommen kann. Nackenkissen können hier weiterhelfen.

Rückenschmerzen unterer Rücken:

 Woraus besteht der Rücken?

Die Basis bildet die Wirbelsäule. In ihr befindet sich das Rückenmark und der Rückenmuskel. Die Wirbelsäule besteht aus vielen kleinen Wirbeln, welche über Bänder und Gelenkstrukturen mit einander verbunden sind. Die Bandscheiben trennen sie. Aus der Wirbelsäule stehen die Rippen hervor, welche wichtige Organe wie Lunge, Leber, Nieren und Herz schützen. Die Bandscheiben und Wirbelgelenke bilden einen Wirbelkörper, welcher sich Bewegungssegment nennt. Dank diesem Bewegungselement ist die Wirbelsäule sehr beweglich, jedoch nicht an allen Stellen gleich stark.

Rückenschmerzen unterer Rücken:

 Was hilft gegen Rückenschmerzen?

Das wichtigste ist ein abwechslungs, bewegungsreiches Leben, welches der menschlichen Natur nahe kommt. Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, Wochenlang auf einem Stuhl zu sitzen. In der Steinzeit wanderten wir mehrere Kilometer am Tag, aßen Pflanzen und jagten Tiere. Das stärkte die Muskulatur und die Knochen. Es ist also essenziell, Sport zu machen, gut zu empfehlen ist Kraftsport, weil hier die speziellen Bereich gut trainiert werden können und es dem Steinzeit Mensch, der seine erbeuteten Tiere tragen, Werkzeug herstellen und klettern musste sehr nahe kommt. Die Knochen und Zähne die man von Steinzeizmenschen gefunden hat sind zum Teil sogar deutlich gesünder, als heutige Skelette. So lange man sich also ausreichend bewegt, braucht man weniger Angst um seine Gesundheit und den Rücken zu haben. Und sollte man sich doch verletzen, ist dies meist immer noch besser als keine Bewegung. Sehr wichtig ist bei Kraftsport jedoch die richtige Ausführung der Übungen. Sollten Sie Anfänger sein, holen sie sich am besten einen Fittnestrainer oder wenigstens irgendwelche Kurse, die Sie vor falschen Ausübungen schützen und eine Verschlechterung der Gesundheit vermeiden.

Wie gesagt sind Matratze, Bett und Kopfkissen nicht zu vernachlässigen. Eine gute Matratze kann die Rückenschmerzen schon deutlich eindämmen.

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